ArohaSpirit by Ao Krippner-Rehm
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GedankenPost 22. Juli 2017.

Bienen & Borretsch

Nektar und Pollen sind für Bienen und Hummeln die wichtigsten Nahrungsquellen.

Bienen und Hummeln sind wichtige Helfer in ihrem Gemüsegarten. Ohne sie ginge nichts und der Speiseplan bliebe leer. Vom leckeren Honig, der überaus gesund ist und uns seit Jahrtausenden als wertvolles Nahrungsmittel dient, mal ganz abgesehen.

Um für Bienen und Hummeln Einladungen zu "schreiben", habe ich in meinem Garten den Tisch für sie reichlich gedeckt.

Nicht nur, dass die zwischen dem Gemüse und an den Rändern der Rasenflächen die Blüten der wild wuchernden Pflanzen herrlich und naturnah ausschauen, ... die ausgewählten Pflanzen wie Borretsch, Ringelblumen, Irischer Mohn, etc. bieten diesen für uns Menschen so wichtigen Insekten reichlich Nektar und Pollen und locken sie an, damit auch das Gemüse (Bestäubung) von ihnen nicht vergessen wird!

Einige Bienenarten überwintern übrigens in hohlen Pflanzenstengeln, sodass Sie diese am besten auch nach dem Abblühen unbedingt stehen lassen.

Helfen Sie den Insekten und schaffen Sie mit naturnahen Gärten kleine Lebensräume, im Gegenzug bestäuben sie unermüdlich und tragen so zur Artenvielfalt in der Pflanzenwelt bei.

Die Blüten der meisten Pflanezen, die ich ausgewählt habe, sind zudem essbar, und so profitieren wir alle gleich mehrfach davon!

Borretsch

An dieser Stelle möchte ich den Borretsch erwähnen, der von "meinen" Bienen und Hummel besonders gerne angeflogen wird. Die sternförmigen, zartblauen Blüten sehen einfach nur bezaubernd aus und erinnern an einen verträumten Elfengarten. Auf Salaten und auf Quark sind sie ein "Apetizer" und machen auch dem Auge eine Freude.

Ein Borretsch (Borago officinalis) wächst seit Anfang Mai einfach so wild in meinem Garten... zwischen Salat, Kohlrabi und Fenchel. Und ich lasse ihn einfach gewähren. Drei Borretsch-Pflanzen sind es mitterweile, die jeweils zu einer stattlichen Pflanze herangewachsen sind. Noch Ende Oktober wird der blühende Borretsch regelmäßig von Bienen besucht werden. Es ist - je nach Witterung - nicht selten, dass Borretsch noch bis in den November hinein blüht.

Borretsch wird auch Gurkenkraut genannt wegen seines milden, gurkenähnlichen Geschmackes. Als Gewürz in Salaten oder Eintöpfen können die jungen, frischen Borretschblätter verwendet werden. Eigentümlich muten die borstig behaarten Stängel und Knospen an. Von besonderer Anmut sind die Borretsch-Blüten – leuchtend blaue Blütenblätter, innen weiß und schwarz. Sie eignen sich als essbare Verzierung von Speisen.


Borretsch symbolisierte Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken.

Plinius schrieb: „ich, Borretsch, bringe immer Freude“.

Borretsch hatte den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So hieß es bei John Gerard  in „The Herball, or Generall Historie of Plantes“ (1597):

>>Heute tun die Menschen die Blüten in den Salat, um sich fröhlich zu stimmen und die Laune zu verbessern. Vieles kann man aus der Pflanze machen, was das Herz erleichtert, die Sorgen vertreibt und den Geist erhebt. Die Blätter des Borretsch, im Wein zu sich genommen, machen Männer und Frauen froh und glücklich, vertreiben Trauer, Langeweile und Melancholie, das hat bereits Plinius bestätigt. Sirup aus Borretschblüten ist gut für das Herz, lässt die Melancholie vergehen und beruhigt die Verrückten.<<

Zubereitung in der Küche

Die Blätter des Borretschs werden in Salaten gegessen oder in Suppen gekocht, auch eine Zubereitung als Gemüse ähnlich dem Spinat ist möglich. Aus den etwa drei Millimeter großen, dunklen Samen wird Borretschsamenöl gewonnen. Borretsch ist ein Bestandteil der Grünen Soße, die in Hessen in unterschiedlichen Rezepten als typisches Gericht zubereitet wird. Borretsch wird dort auf regionalen Wochenmärkten, aber auch beim Lebensmittelhandel verkauft.

Blüten und Blätter haben einen gurkenähnlichen, erfrischenden Geschmack. Sie eignen sich sehr gut zum Aromatisieren von kalten Getränken. Feingehackt benutzt man die jungen Blätter als Würze für Obstsalate und Gemüse.

Die blauen Blüten sind essbar (sie enthalten deutlich weniger Alkaloide als die Blätter), haben einen süßlichen Geschmack und werden gerne als Salatdekoration verwendet. Essig lässt die Farbe der Blüten in rot umschlagen. Die Blüten können kandiert werden und so Süßspeisen dekorieren. Die Blüten werden dazu mit Eischnee bestrichen, mit Puderzucker bestreut und anschließend getrocknet. In getrockneter Form finden die Blüten im Iran vor allem als Tee Verwendung (Gole Gāw Zabun). Der Tee wird bei Husten und Erkältung eingenommen und gilt als nervenberuhigend.


Auch wenn der Phantasie in der Verwendung von Borretsch und vor allem seiner wunderschönen Blüten keine Grenzen gesetzt sind:

essen Sie den Bienen und Hummeln nicht alle Blüten weg ;-) Sie werden es Ihnen danken!

 







 
 
 
 
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