ArohaSpirit by Ao Krippner-Rehm
Spirituelles Portal für Deine Seele

Gedanken-Post.

 

 

GEDANKENPOST vom 05. August 2017

Was bedeutet für Dich Frau-sein?

Und wie steht eigentlich Mann zu diesem Thema?


(Veritas Videre: Weibliche Hauptperson)

 

Wenn ich diese Frage Frauen stelle, fällt die Antwort nicht leicht.

Erstaunlich für viele Frauen, schon alleine dies einmal festzustellen. So selbstverständlich scheint also Frau-sein und die Attribute, die man sich selbst darin zuweist, gar nicht zu sein.

 

Auffällig oft geht mit dieser Unsicherheit in der Definition als Frau ein sehr angespanntes Verhältnis mit der eigenen Mutter einher.

Fest steht deshalb für viele Frauen: „So wie meinte Mutter zu sein, …. das lehne ich radikal ab.“

Neben der Ablehnung von Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter, findet oftmals an dieser Stelle, wo Ursachen für die Abgrenzung gesetzt wurden, keine Neudefinition und Ich-Frau-Identität statt. Das Thema Frau-sein wird erst einmal mit der Mutter zur Seite gelegt, wo es einen jedoch wieder und wieder einholt und um Definition (vom Kopf her) und auch Identifikation (seelisch/emotional) geradezu fehlt. Was auch an äußeren Bedingungen, an zwischenmenschlichen und an  partnerschaftlichen Beziehungen abzulesen ist.

Sprich: viele dieser Merkmale sind in der beginnenden Adoleszenz, also dem Erwachsenwerden manifestiert und bleiben dort als Block, sich kaum weiterentwickelnd, liegen.

Weibliche Qualitäten werden, da sie oft mit der Mutter verbunden und gekoppelt werden, verdrängt und nicht wieder aufgenommen liegen.

 

Welche Rolle spielt die Gesellschaft beim Thema Frau-sein und in der persönlichen Entwicklung und Definition als Frau?

 

Zu dem, was ich oben anführte, kommt ein ordentliches Pfund (um nicht zu sagen: eine Bruttoregistertonne) an Definitionen, Bewertungen, Zuschreibungen und Annahmen, die man über die Vorgaben der Gesellschaft übernimmt bzw. geradezu übernehmen muss.

Hier klafft ein Graben zwischen dem ursprünglichen Feminismus (= Gleich-be-RECHT-igung) und dem Neofeminismus, wie ich ihn nennen. Bei Letzterem geht es vielmehr um Gleich-Machung.

 

Der Neofeminismus sorgt dafür, dass weibliche Attribute neutralisiert (und zeitgleich originär männliche Definition dämonisiert) werden, und er impliziert darüber hinausgehend, dass zudem die Selbstwahrnehmung übers Frau-sein und dann erst übers Mensch-sein etwas sehr Einschränkendes sei und per se schlecht ist.

Sog. Selbstentfaltung und zuerst die Selbst-Findung müsse sich über das Frau-sein hinaus und hinwegheben.

 

Männliche Prinzipien wie Logik, Ratio, Selbstdisziplin, fokussierte Willenskraft, vernunftgesteuertes erfolgsorientiertes Handeln gelten als gut, richtig und herauszukehren. (Auch wenn man sie zeitgleich dann paradoxerweise in Männern verdammen möchte). Betont weibliche Prinzipien laufen allenfalls „im stillen Kämmerlein“ nebendran, als müsse man sie verschämt vor der Gesellschaft verstecken, wäre – so lebt man sie spürbar und vordergründig - höchst unattraktiv, so man/frau gleich-wertig sein möchte, und vor allem: so, als stünden sie für Schwäche, für Unterentwicklung in der Persönlichkeit und zeigten auf, das man im Grunde unterdrückt sei, so sie in den Mittelpunkt gekehrt werden.

 

Moderne Frau, also eine Frau, die sich selbst verwirklicht (selbstverwirklicht), hat dies mit männlichen Merkmalen und innerhalb der männlichen Prinzipien zu tun!

 

Vor allem Geschlechtsgenossinnen zementieren diese Vorgaben, sodass Frauen, die Weiblichkeit spüren, leben, gestalten wollen, in die bisweilen harsche und abfällige Kritik ihres eigenen Geschlechts geraten.

 

Gerade dann, wenn Frau die sog. „aufbauende Phase“ hinter sich gebracht hat (also die Station in ihrem Leben, in der sie gestaltet, was sie beruflich machen möchte und dies auch abschließt, wenn sie sich schon etwas erschaffen hat), also wenn das Konto der Lebenserfahrung schon stattlich angefüllt ist und die Reife auf vielen Ebenen (bis hin zur Sexualität) nun Raum greifen möchte, …

 

… spüren viele Frauen in sich eine tiefe, bis dahin weitestgehend unerfüllte Sehnsucht nach Weiblichkeit, nach wirklicher Hingabe (z.B. zum Mann-Frau-Wir hin) und nach Harmonie, nach innerem Frieden, intensiver, sinnlicher Verbundenheit und intensiven Gefühlen jenseits von einfacher, „profaner“ Erotik.

So fühlt sich manch erfolgreiche und materiell eigenständige Frau leer, ausgebrannt und seelisch einsam – trotz vieler Bestätigungen im Beruf und zahlreicher sozialer Kontakte.

 

Kurz: es gibt kaum mehr eine positive innere Haltung zum Thema Weiblichkeit, Frau-sein und den weiblichen Qualitäten und Prinzipien, die auch durch und durch gefühlt werden können.

 

Vielmehr passiert diesen Frauen nicht selten eines:

Sie sehnen sich nach ihrer Weiblichkeit, die sie jedoch nicht mehr spüren können, die geglättet in tief verschlossene innere Räume verwiesen wurde, und die – so sehr sie sich es jetzt auch wünschen – von ihnen selbst nicht wie ein Schatz, der „da drunten liegt und wartet“, gehoben werden kann.

 

Also …. was tun, wenn der Wunsch, zu diesem Schatz zurückzukehren, jetzt – scheinbar plötzlich – vor einem steht und nicht aufhört zu rumoren?

 

Zunächst einmal: herzlichen Glückwunsch dazu, dass sich dieser Wunsch, diese tiefe Sehnsucht meldet!

Bereits mit dem tiefen Gefühl nach Weiblichkeit ist der erste Schritt in den Pfad zurück zum Frau-sein getan.

Wohlgemerkt: ich spreche nicht von Kind-/Tochter-/Mädchenfrauen, die Mann sehr wohl mit dem Nasenring durch die Manege führen können, und hierzu kindfrauliche Spiele aktivieren, um hernach wiederum die Hosen anzuziehen und den Fuß auf die am Boden liegende Trophäe stellen.

 

Soweit zum Prolog zum Thema.

Fortsetzung:

Teil II … in Kürze.

Thema: Körperlichkeit, Spiritualität und Weiblichkeit etc.

 

(Und um keine Missverständnisse vorab aufkommen zu lassen:

Nein, ich meine mit Frau-sein keineswegs Nagelmodellage, aufgespritzte Lippen oder Botox-Haut, auf der man das Leben nicht mehr sieht, welches man durchlebt hat. Dies sind für mich lediglich „Attribute“, die auf mangelndes Körpergefühl und eben auf „Nicht-bei-sich-als-Frau-sein“ schließen lassen. Und zudem lassen sie auf ein sehr schlechtes Männerbild schließen ;-)  Hier kämen dann eher u.U. die Ausführungen, die ich neulich zum Thema Narzissmus machte, in Betracht)









GEDANKENPOST vom 22. Juli 2017


Golden Milk - Energie für Geist und Körper

Seit Jahrhunderten wird in der ayurvedischen Lehre „Goldene Milch“ als besonders heilendes, anregendes und reinigendes Getränk geschätzt.

Goldene Milch wirkt stark entzündungshemmend, besonders in den Gelenken. Darüber hinaus stärkt Goldene Milch das Immunsystem und regt die Leberfunktion an, unterstützt den Körper also bei der Reinigung und wirkt antioxidativ.

Ich persönlich schätze Golden Milk als Beschleuniger der Fettverbrennung, weil die Zutaten den Stoffwechsel ankurbeln. Meine Waage zeigt mir den Erfolg täglich, wenn ich Golden Milk über mehrere Tage als Kur trinke ... ausschließlich. Also quasi ein Heilfasten mit Golden Milk.

Der Effekt zeigt sich auch rasch im Spiegel: die Haut ist rosig, hat sichtbar mehr Spannkraft und wirkt dadurch sehr fein und zart.

Weiter unten dann Informationen zur Wirkung der einzelnen Zutaten, die selbstverständlich auch noch ergänzt werden können. Ich verzichte beispielsweise auf Honig und kreiere mir so einen rezente Golden Milch, indem ich frisches Koriandergrün aus meinem Garten hinzufüge. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: der Geschmack gibt die über das Grundrezept hinausgehenden Zutaten vor.

Wirkung von Golden Milk

  • entzündungshemmend
  • vitalisierend
  • entgiftend
  • kurbelt den Stoffwechsel an
  • stärkt das Immunsystem
  • kann schmerzlindernd wirken
  • antioxidantiv
  • antiseptisch
  • stärkt das Immunsystem
  • senkt den Blutzuckerspiegel
  • stimmungsaufhellend

Zubereitung von Golden Milk

Grundlage der Golden Milk ist der Kurkuma, der ihr auch die goldgelbe Farbe verleiht.

Ich verwende frische Kurkuma-Wurzeln, die ich reibe. Man kann jedoch auch - falls es schnell gehen soll - Kurkuma-Pulver verwenden. Frisch geriebene Ingwerwurzel ist weiterer Bestandteil. Zimt, frisch gemahlener Pfeffer, ggf. zum Süßen Honig oder Xucker dürfen nicht fehlen. Der Pfeffer beispielsweise sorgt dafür, dass das Curcumin vom Körper verwertet werden kann. Weiterhin gebe ich Kardamompulver bei.

Je nach Geschmack und Vorliebe (vegan, lactosefrei etc.) kann entweder Frischmilch oder aber auch Kokosmilch, Mandelmilch und ähnliches verwendet werden. Das Grundrezept, das ich angebe, ist also nach persönlichen Anforderungen variabel.

Nicht fehlen sollte ein Teelöffel Kokosöl. Natürlich ist hierbei auf Bio-Qualität zu achten. Ich verwende zum Kochen, Backen, für die Golden Milk und auch zur Körperpflege Kokosöl von nu3.


Zutaten & Zubereitung

Milch, Kurkuma (frisch gerieben) oder Kurkumapulver, Ingwerwurzel, gemahlener Pfeffer, Zimt, Kokosöl.

Die Zutaten werden einfach in einem Topf ca. 5 bis 10 Minuten erhitzt (nicht kochen!)

Anschließend gebe ich die Golden Milk noch in meinen Mixer, sodass eine "fluffige" Konsistenz entsteht.

Dieses Video hier erklärt, wie man Golden Milk auch aus einer zuvor vorbereiteten Kurkuma-Paste herstellen kann. Ich entscheide mich stets für die frische Variante, denn sowohl Kurkuma, als auch Ingwer sind schnell geschält und gerieben. Der Geschmack ist eben sehr viel feiner und ein sinnlicher Genuss.







Kurkuma

Kurkuma gilt nicht umsonst als eine der bedeutendsten Heilpflanzen. Sie ist voller Antioxidantien. Diese sind wichtig für den Zellschutz und schützen den Körper vor freien Radikalen, die für eine Vielzahl an Krankheiten verantwortlich sind. Das Curcumin unterstützt dein körpereigenes Immunsystem auf natürliche Weise.

Bitte beachten, dass der Pfeffer erst ermöglicht, dass das Curcumin vom Körper verwendet werden kann.

Kurkuma und Pfeffer gelten als zwei der wirkungsvollsten natürlichen Fatburner. Kurkuma besitzt zudem die Eigenschaft das Hungergefühl zu stillen.

Curcuma ist eine Heilpflanze vom Feinsten. Doch ist ihre gelbe Wurzel eher als Gewürz und Lebensmittelfarbstoff bekannt und die eingesetzten Mengen sind entsprechend gering – so gering, dass die Heilwirkung der Pflanze kaum spürbar werden kann.

In Asien – der fernen Heimat Curcumas – ist eine ganz andere Anwendung des gelben Pulvers üblich. Dort wird Curcuma nämlich in deutlich höheren Mengen verwendet, so dass die Menschen auch tatsächlich von all den gesundheitlichen Vorteilen der Pflanze profitieren können.

Die Anwendung zu Heilzwecken sieht nun täglich mindestens 3 bis 5 Gramm Curcuma vor. Nur dann können die beschriebenen Wirkungen auch erzielt werden.

Gerade auch in Zeiten erhöhter Infektgefahr (im Winter oder Frühjahr) ist Curcuma ein kraftvoller Verstärker des Immunsystems. Seine entzündungshemmenden, antibakteriellen, antiviralen und antioxidativen Fähigkeiten helfen Ihnen, gesund und munter durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Die Anwendung von Curcuma lohnt sich daher in jedem Fall!


Ingwer

Ingwer war in Europa stets als Gewürz bekannt. Erst seit einiger Zeit, nimmt man auch die Heilfähigkeiten dieser außerordentlichen Pflanze zur Kenntnis. Mittlerweile belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien, die hohe Wirksamkeit von Ingwer bei den verschiedensten Leiden. Damit wird auch die alte asiatische Medizin bestätigt, in der die Pflanze schon seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle einnimmt.

Ingwer besteht aus über 160 verschiedenen Inhaltsstoffen. Unter anderem aus: Eisen, zahlreichen Vitaminen (Vitamin C + B6), Kalzium, Kalium, Natrium Phosphor, sowie verschiedenen ätherischen Ölen die zum Großteil aus Zingiberol, Zingiberen sowie Scharfstoffen (Gingerole und Shoagole) und Diarylhetanoide bestehen.

Dank der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften, wird Ingwer besonders gerne bei erkältungsbedingten Schmerzen angewendet.
Bewiesen ist zudem, dass Gingerole erfolgreich unterstützend bei der Behandlung von Darm und Hautkrebs eingesetzt wurden. Auch hemmen Gingerole das Wachstum des Magen-Schleimhaut-Bakterium Helicobacter pylori, was sich positiv auf Behandlungen von Magenproblemen sowie eventuell der Magenkrebs-Vorsorge auswirkt.














GEDANKENPOST vom 13. November 2016

– heute: über- bzw. außersinnliche Wahrnehmungen

Teil 1: Einführung

Das Schöne am November ist es, dass ich das Leben gerade einmal ein wenig entschleunigt. Wir richten unsere Aufmerksamkeit wieder mehr nach Innen …, und ich dachte, es ist der richtige Zeitpunkt, die GEDANKENPOST von ArohaSpirit wieder aufleben zu lassen.

 

Und passend zum Begriff „Post“, kam mir ein wundervolles Video von briefmarken.de über den Weg (Zufall?), das ich Euch nicht vorenthalten wollte.

[Im Teil 2 möchte ich übrigens dann einen Test mit Euch machen. Und ich bin schon gespannt darauf, wer von Euch die Aufgabe, die dann gestellt wird, mithilfe seiner „übersinnlichen Wahrnehmung“ lösen wird!]

 

Das Video von briefmarken.de beschreibt also sehr schön und mit einfachen Bildern, wie unsere Wahrnehmung funktioniert und wie dadurch das individuelle Mosaikbild unserer subjektiven Realität ausgestaltet wird.

Deshalb möchte ich Euch bitten, zunächst das Video auf Euch wirken zu lassen. Es ist selbsterklärend.



Und es schließen sich die Fragen an:

-          an wievielen Chancen, Hinweisen und Wegweisern laufen wir täglich vorbei, ohne sie als solches wahrzunehmen?

-          wieviele Lösungen  unserer alltäglichen oder auch für die schwerwiegenderen Probleme bleiben uns verschlossen, weil wir einfach nicht über unsere bisherige Landkarte hinausdenken und –fühlen können?

-          wie stark wird dadurch unser Leben begrenzt und unser Lebenslauf gestaltet, weil wir unseren Horizont nicht weiten können  - und dadurch in der Endlosschleife der immer gleichen Erfahrungen verhaftet bleiben?

Zunächst aber ein paar wenige Worte zur Wahrnehmung selbst, um dann einen großen Bereich der menschlichen Wahrnehmung herauszugreifen:

Den Bereich  jener Sinne, die als „übersinnliche oder außersinnliche Wahrnehmungen“ bezeichnet werden.

Für mich persönlich der phantastischste und größte Bereich der menschlichen Sinnesleistungen.

Wenn man also davon ausgeht, dass wir – wie oben beschreiben – schon die „normalen“ Sinne nur recht begrenzt nutzen und uns in einem sehr engen Korridor damit bewegen, ….

…  wieviele Möglichkeiten haben wir dann darüber hinaus, wenn wir die „Übersinne“ einsetzen würden?

 

Wahrnehmung hat zuerst einmal mehr mit individuell Denk- und Gehirnprozessen zu tun, als uns lieb ist. Schon hier schränken wir uns unglaublich ein, weil wir unsere „Sinne“ dabei weitestgehend außer acht lassen.

Unsere Wahrnehmung (und eben damit unsere Beurteilung von Menschen, Situationen, Problemen) hängt also davon ab, was und wie wir vorwiegend denken, was wir uns vorstellen, was wir uns wünschen, was wir erwarten, was wir bereits erfahren haben und was wir glauben.

Stelle Dir also einmal vor, wieviel reicher an Möglichkeiten Dein Leben wird, wenn Du diese individuellen (!) Gleise einmal verlässt und es Dir möglich ist, Dein gewohntes vorwiegendes Denkschema zu verlassen.

Ich sage damit gewiss nicht, dass unser Erfahrungsschatz nichts wert ist oder einfach zur Seite geschoben werden soll.

Er ist wertvoll, er ist ein Teil von Dir, den Du Dir erhalten sollst.

Aber es ist nicht alles, sondern nur ein Teil eines Ichs.

 

In Zahlen ausgedrückt: Du bewegst Dich damit bei lediglich 20 Prozent Deines Potentials. Die weiteren 80 Prozent liegen dabei völlig brach. Und zu diesen 80 Prozent gehören eben auch die „außersinnlichen Wahrnehmungen“, um die es heute und in der nächsten Gedankenpost gehen soll.

Oft suchen wir Rat bei Freunden, bei der Familie oder bei Beratern, wenn wir unsere eigene Problematik nicht „überschauen“ können, also keine anderen Blickwinkel mehr einnehmen können, als den, in dem wir uns vorwiegend bewegen.

Dann kommt ein weiteres Fragment von außen hinzu, wenn wir uns diese Ratschläge abholen. Und unser Mosaikbild wird erweitert oder ergänzt.

 

Meiner Meinung nach können wir uns sehr gut auf unsere Erfahrungen verlassen und auf die Gefühle, die durch jeden momentanen Eindruck entstehen, und die letztlich entscheidender sind als der Kopf/der Verstand.  Nur wenn das Gefühl bejaht oder negiert, folgt der Kopf diesen Ratschlägen aus dem Inneren (Unbewussten).

Jedoch: wir bewegen uns damit nach wie vor auf einer begrenzten Landkarte und ordnen anhand dieser ein.

Wahrnehmung ist die Aufnahme von Reizen (Eindrücke aus unserer Umwelt) mit Hilfe unserer Sinne und deren Verarbeitung im Gehirn. Neben der regulären Wahrnehmung, die über die Aufnahme von Reizen über unsere Sinnesorgane erfolgt, spricht man (im Bereich der Parapsychologie) hypothetisch von sogenannter …

… "Übersinnlicher Wahrnehmung" bzw. "Außersinnlicher Wahrnehmung", abgekürzt ASW.

Diese hypothetische Form der Wahrnehmung verläuft nicht über die uns bekannten Sinne und ist weitestgehend unerforscht.

Was jedoch nicht heißt, dass es sie nicht gibt! Der Wissenschaft fehlt’s einfach noch immer an schlüssigen Erklärungen und Beweisen.

In der Parapsychologie werden seit langem verschiedene klassische Formen der außersinnlichen Wahrnehmung unterschieden:

Dazu gehört zum Beispiel die Telepathie, das Hellsehen (und Hellhören/-fühlen) und die Präkognition (und Retrokognition).

Darüber hinaus existieren weitere Phänomene, die nicht nur weitestgehend, sondern fast gänzlich unerforscht sind und bei denen es sich um Mischformen zwischen sinnlicher und außersinnlicher Wahrnehmung oder um (um)interpretierte bzw. missverstandene rein sinnliche Wahrnehmungen handelt.

 

Wenn wir also den jungen Mann im Video betrachten: wann kam der Punkt, als er seine Wahrnehmung öffnete? Wie und wodurch kam dieser Punkt zustande?

Er war zunächst in tiefer Verzweiflung und dabei, seine eigene Existenz an die Wand zu fahren? Verzweiflung kam in ihm auf.

Und dann war da zuerst eine >>Ahnung<<.

Nur ein Gefühl, einen Hinweis, einen Impuls.

Woher kam diese Ahnung?

 

Ich persönlich mache diese Erfahrungen täglich:

in der Beratung, mit meinen Veritas Videre Karten, die nichts anderes als Stimulanz dafür sind, diese Informationen (Impuls nannte ich es oben) aufzufangen und wiederzugeben.

>> Nebenbei angemerkt ist wesentlicher Inhalt meiner Kartenlegeseminare, eben diese „außersinnlichen Wahrnehmungen“ zu beherrschen, sich für diese zu öffnen und zu lernen, die Impulse als solche zu erkennen und dann zu nutzen! <<

 

Und nicht zuletzt innerhalb der besonderen Art, wie ich mit meinen Kolleginnen zusammen Aufstellungen durchführe, geht es um diese „außersinnlichen Wahrnehmungen“.

 

Ein Fakt ist für mich:

diese Wahrnehmungen zu empfangen ist keine besondere Gabe! Nichts, was über „Generationen weitergereicht wird“, wie oft so gerne behauptet wird. (Es wird höchstens die Bereitschaft dafür, diese Wahrnehmungsebenen anzuwenden, weitergereicht!)

Die Möglichkeit, auf diesen Ebenen wahrzunehmen, hat JEDER Mensch. Ganz gleich, mit welchem Hintergrund. Man muss also weder Hardcore-Esoteriker sein oder sich überhaupt jemals mit der Esoterik befasst haben, um mit diesem bestimmen Sinn wahrnehmen zu können.

Die einzige „Kunst“ dabei ist: diese Sinne müssen schlicht und ergreifend aktiviert werden.

 

Wer einmal als Klient für seine Problematik eine Aufstellung bei mir hat durchführen lassen, der weiß, wovon die Rede ist.

Anders als es bei herkömmlichen Aufstellungen die Regel ist, stelle ich die Personen des Klienten nur „verdeckt“ auf. Keiner der Stellvertreter weiß vor und vor allem während der Aufstellung, für welche Person er steht und für welche Problematik aufgestellt wird.

Und gerade dadurch funktioniert die Aufstellungen präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Denn: nichts aus der Landkarte des Stellvertreters fließt in die Aufstellung mit hinein. Es gibt keine Vorabinformationen, es kann nicht (subjektiv) vom Stellvertreter beurteilt werden … und somit begibt er sich nicht in das Feld seiner eigenen Wahrnehmungen, sondern überlässt sich frei und offen der Wahrnehmung dessen, was außerhalb seiner eigenen vorwiegenden Sinne liegt: also dem sogenannten „Außersinnlichen“.

Für mich ist es noch immer so, dass man sich an die Ereignisse, die jede Aufstellung mitbringt, nie gewöhnen kann. Sie bleiben immer, bei jeder einzelnen Aufstellung, etwas ganz Besonderes … und immer sind wir davon überwältigt, was sich alles zeigt und wie identisch das mit dem ist, was uns der Klient hinterher erzählt.

Welche Kräfte wirken also beim Kartenlegen (auf die Weise, wie ich es durchführe und lehre: rein auf der intuitiven Ebene!) und welche bei Aufstellungen oder eben beim Aha-Moment im Film „Der Erbe“?

Damit möchte ich mich ausführlich ein Teil 2 der GEDANKENPOST im November beschäftigen!

Wenn Du daran teilhaben möchtest, dann kannst Du die Gedankenpost abonnieren.

Und ich freue mich sehr darüber, wenn Du Deine eigenen Gedanken hier bei Facebook mitteilst und in den Austausch mit Anderen und deren individuellen Landkarten gehst!





Gedanken-Post 08. September 2016     

Der Schmetterling    

Ein Mann beobachtete seit Tagen einen Kokon, aus dem bald ein Schmetterling schlüpfen würde. Dann war es soweit - eine kleine Öffnung erschien im Kokon.

    Für mehrere Stunden schaute der Mann überwältigt zu,wie der zukünftige Schmetterling kämpfte, um seinen Körper durch jene winzige Öffnung im Kokon zu zwängen. Dann plötzlich schien er nicht mehr  weiter zu kommen. Ob er keine Kraft mehr hatte?

Der Mann überlegte, was zu tun sei. Gerne wollte er dem zarten Wesen auf die Welt helfen. So holte er eine Schere und vergrößerte behutsam die Öffnung im Kokon.

Nun konnte der Schmetterling mit Leichtigkeit herausschlüpfen.
      Neugierig beobachtete der Mann seinen Schmetterling weiter. Er müsste ja seine Flügel ausbreiten, die noch feucht am Körper klebten. Doch nichts geschah. Der Körper war winzig, die Flügel verschrumpelt. So sehr der Mann auch wartete – der Zustand veränderte sich nicht, und so verbrachte der Schmetterling sein kurzes Leben mühsam krabbelnd auf dem Erdboden.

    Unwissenheit und falsches Mitleid hatten den naturgegebenen Vorgang unterbrochen. Was der Mann nicht wusste, war, dass die Schmetterlinge die Anstrengung brauchen, um die volle Spannkraft und Stärke für ihre Flügel zu erlangen.        
       

Manchmal ist das Ringen genau das, was auch wir in unserem Leben benötigen, um     Stärke zu gewinnen.
      
       Ich bat um Kraft ... und mir wurden Schwierigkeiten gegeben, um mich stark zu     machen.      

    Ich bat um Weisheit ...und mir wurden Probleme gegeben, um sie zu lösen und dadurch Weisheit zu erlangen.
        
        
       Ich bat um Wohlstand ...und mir wurde ein Gehirn und Muskelkraft gegeben, um zu     arbeiten.      

    Ich bat um Mut….und mir wurden Hindernisse gegeben, um sie zu     überwinden.    
  
    Ich bat um Liebe ...und mir wurden besorgte, unruhige Menschen mit Problemen     gegeben, um Ihnen beizustehen.       
    Ich bat um Entscheidungen ...und mir wurden Gelegenheiten     gegeben.   
   
    Ich bekam nichts, was ich wollte - Aber ich bekam alles, was     ich brauchte.




Wir freuen uns sehr über Ihre Anregungen und Gedanken, die uns regelmäßig erreichen. Aus diesem Grunde richten wir hier unsere neue Rubrik "Gedanken-Post" ein, in die unsere Gedanken ebenso wie Ihre Betrachtungen einfließen werden.

In unregelmäßigen Abstanden möchten wir Ihnen die "Seelenbick Gedanken-Post" zukommen lassen.


Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!


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Ausschnitt aus der   Gedankenpost   vom August 2015.


Konrad Lorenz, einer der bedeutendsten Verhaltensforscher, schrieb in einem seiner Bücher:

"„Es geht nicht darum, das zu suchen, was ›Ich‹ möchte, sondern das, was mein wahres Selbst sich ersehnt. Dieser Unterschied muss von meinen Denkprogrammen richtig verstanden werden. Gemeinsam konnten wir ein besseres Verständnis über die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen unserem Ego, unserem Verstand und Selbst erarbeiten. Ich habe vermittelt, dass unser Selbst die eigentlich wahrnehmende Instanz ist. Wir sind unser Selbst. Als Mensch ist unser Selbst das Zentrum von Verstand und Ego, wobei unser Ego sich zu einer eigenständigen Instanz entwickelt hat….“

Ein Wesen, das um die Existenz seines eigenen Selbst noch nicht weiß, kann unmöglich begriffliches Denken, Wortsprache, Gewissen, und verantwortliche Moral entwickeln. Ein Wesen, das aufhört zu reflektieren, ist in Gefahr, all diese spezifisch menschlichen Eigenschaften und Leistungen zu verlieren. Einer der bösesten Auswirkungen der Hast oder vielleicht unmittelbar der Hast erzeugenden Angst ist die offenkundige Unfähigkeit moderner Menschen, auch nur kurze Zeit mit sich selbst allein zu sein. Sie vermeiden jede Möglichkeit der Selbstbesinnung und Einkehr mit einer ängstlichen Beflissenheit, als fürchteten sie, dass die Reflexion ihnen ein geradezu grässliches Selbstbildnis entgegenhalten könnte, ähnlich dem, was Oscar Wilde in seinem klassischen Schauer-Roman „The Picture of Dorian Gray“ beschreibt. Für die um sich greifende Sucht nach Lärm, die bei der sonstigen Neurasthenie (Nervenschwäche) moderner Menschen geradezu paradox ist, gibt es keine andere Erklärung als die, dass irgendetwas übertäubt werden muss.

Die Menschen leiden also unter den nervlichen und seelischen Beanspruchungen, die der Wettlauf mit ihresgleichen ihnen auferlegt. Obwohl sie von frühester Kindheit an darauf dressiert werden, in allen wahnsinnigen Auswüchsen des Wettbewerbes Fortschritte zu sehen, schaut den gerade fortschrittlichsten unter ihnen die sie treibende Angst am deutlichsten aus den Augen und die tüchtigsten und am meisten „mit der Zeit gehenden“ sterben besonders früh an Herzinfarkt.“

 


 
 
 
 
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